Tarifvertrag rwe

RWE wird einen Integrationsausschuss für das Erneuerbare-Energien-Geschäft einrichten, dem Vertreter von innogy und E.ON angehören. Die Vereinbarung erfordert einen geordneten Prozess, an dem Mitbestimmungsgremien beteiligt und von RWE geleitet werden. Ziel ist es, gemeinsam Lösungen für die geplante Integration zu entwickeln, die für alle beteiligten Unternehmen tragfähig sind und die erfolgreiche Weiterentwicklung der von der Transaktion betroffenen Geschäftsbereiche fördern. Arno Hahn, Chief Human Resources Officer und Arbeitsdirektor der Innogy SE, sagte: “Fast ein Jahr nach der Unterzeichnung der kollektiven Grundsatzerklärung im Mai 2018 haben wir die Verhandlungen sehr erfolgreich beendet, alle unsere Erwartungen wurden erfüllt.” Engagierte und motivierte Mitarbeiter sind der Schlüssel zum aktuellen und zukünftigen Erfolg von RWE. Die heutige Vereinbarung schafft eine hervorragende Grundlage für die schnelle, transparente und kollaborative Integration der Geschäftsbereiche von innogy und E.ON für erneuerbare Energien. Wir behandeln alle Mitarbeiter gleich und fair, unabhängig davon, ob sie derzeit zu RWE, innogy oder E.ON gehören. Gemeinsam werden wir prüfen, ob die Übertragung des Erneuerbare-Energien-Geschäfts auf RWE beschleunigt werden kann.” “Ich freue mich sehr, dass wir die traditionell gute Zusammenarbeit der Tarifparteien bei der Gestaltung des neuen Eon fortsetzen können.” RWE bekennt sich zum Pariser Abkommen (COP 21) und zu den klimaschutzzielen, die der Gesetzgeber in unseren Märkten festgelegt hat. Im Rahmen des im Dezember 2015 geschlossenen Abkommens verpflichteten sich fast alle Länder der Welt, den globalen Temperaturanstieg im Vergleich zum vorindustriellen Niveau auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen und den Anstieg auf weniger als 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Um dies zu erreichen, haben sich die Länder zu nationalen Reduktionszielen verpflichtet. Die Europäische Union verpflichtete sich daraufhin, die Treibhausgasemissionen bis 2030 gegenüber dem Basisjahr 1990 um mindestens 40 % zu senken.

Dazu trägt RWE bei, indem es den Ausbau erneuerbarer Energien unterstützt und die Energieeffizienz in Ganz Europa und seinen Mitgliedsstaaten verbessert. Unsere ehrgeizigen Klimaschutzziele übertreffen die Ziele der EU und unserer Schlüsselmärkte. Die beiden neuen Vereinbarungen fordern, dass die geplante Transaktion in einem transparenten Prozess durchgeführt wird, in dem alle Mitarbeiter fair und so gleich wie möglich behandelt werden, unabhängig davon, für welches Unternehmen sie derzeit arbeiten, so die Unternehmen in einer gemeinsamen Erklärung. “Mit dieser Vereinbarung haben wir einen weiteren, besonders wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur geplanten Integration von Innogy erreicht. Johannes Teyssen, Vorstandsvorsitzender von E.ON: “Wir setzen konsequent um, was wir im Mai letzten Jahres mit ver.di und IGBCE unter Beteiligung der Konzernbetriebsräte vereinbart haben. Mit dieser Vereinbarung haben wir einen weiteren, besonders wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur geplanten Integration von innogy erreicht. Basierend auf den bewährten Vereinbarungen in beiden Konzernen haben wir einen neuen, zukunftsweisenden Tarifvertrag für den neuen E.ON geschaffen. Es gibt allen Mitarbeitern von E.ON und innogy die größtmögliche Sicherheit, dass der notwendige Stellenabbau sozialverträglich erfolgt und wir unsere Mitarbeiter kontinuierlich auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten werden. Ich freue mich sehr, dass wir die traditionell gute Zusammenarbeit der Tarifparteien bei der Gestaltung des neuen E.ON fortsetzen können.” Die Arbeitgeberverbände und die Gewerkschaften ver.di und IGBCE haben sich auf einen umfassenden Tarifvertrag für “Zukunft und Arbeitsplatzsicherheit” für die Beschäftigten des neuen E.ON in Deutschland geeinigt. Die Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung der im Mai 2018 zwischen dem Unternehmen und den Gewerkschaften vereinbarten “Collective Policy Statement” zur geplanten Transaktion zwischen E.ON und RWE.